#005 Mit Stolpersteinen an die Spitze! Teil1

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Mit Stolpersteinen an die Spitze!

10 Strategien für deinen erfolgreichen Businessaufbau

In diesem Blogbeitrag geht es mir darum, Strategien weiterzugeben, wie du für dich ein erfolgreiches Business aufbauen kannst. Aber es geht auch darum, welche Stolpersteine es auf dem Weg dahin gibt und wie du sie umgehen kannst. Mir sind in der Vergangenheit viele Fehler unterlaufen, und Fehler gehören ja irgendwie dazu. Aber vielleicht muss nicht jede jeden Fehler selbst machen, sondern es ist möglich aus den Fehlern anderer zu lernen.

Denk groß und dann noch ein bisschen größer!

Zuerst geht es mir darum, dir eine Denkweise zu vermitteln, mit der du am effektivsten den Aufbau deines eigenen Unternehmens in Angriff nehmen kannst und solltest. Und zwar habe ich von einem Mentor gehört: Baue dir dein Unternehmen so auf, als wäre es jetzt schon ein Konzern. Auch wenn du vielleicht jetzt noch eine One-Woman-Show bist, überlege dir trotzdem, welche Strukturen du schon jetzt aufbauen kannst, damit aus dieser One-Woman-Show möglicherweise irgendwann einmal ein Konzern wird. Ob du überhaupt die Vorstellung hast, ein großes Unternehmen zu entwickeln oder nicht, ist dabei völlig irrelevant. Es geht dabei einfach um das Fundament, wie du für dich einen Konzern aufbauen kannst. Und da möchte ich dir jetzt ein paar Tipps und Tricks und zusätzlich eine Struktur geben, die du dann im Nachhinein umsetzen kannst. Das Planen wird dir leichter fallen, wenn du weißt, worauf du beim Aufbau deines Unternehmens achten kannst. 

1. Stolperstein: Schaffe ein Fundament in Form von Werten

Das erstes Beispiel ist auch zugleich der erste Stolperstein. Eine der wichtigsten und zugleich unterschätzten Grundlagen für ein Unternehmen ist es, ein Fundament in Form von Werten zu schaffen. Welche Werte hast du für dein Unternehmen und welche Werte möchtest du mit deinem Unternehmen nach außen ausstrahlen? Es gibt deine eigenen Werte, die du als Inhaberin oder auch als Geschäftsführerin ins Unternehmen bringst. Das andere sind aber die Werte des Unternehmens an sich: Welche Werte soll das Unternehmen nach außen hin vermitteln? Und da fängt es bei vielen schon an: Wenn du nicht weißt, welchen Wert du hast, welchen Wert du vermitteln möchtest, wird es schwierig, innerhalb deiner Kommunikation einen Wert für andere auszustrahlen und zu transportieren. 
Wenn du deine Werte für dich klar hast, ist es wichtig: Wo möchtest du überhaupt hin mit deinem Unternehmen? Hier stelle ich immer wieder fest: Es gibt viel zu viele Frauen, die sozusagen in Schönheit sterben. Sie sagen, sie hätten jetzt noch kein Big Picture, noch kein großes Ziel. Alles, was sie bis jetzt gemacht hätten, sei noch nicht fertig, und deswegen sitzen sie da, warten und sagen: Ich kann nicht loslegen. Wenn du das machst, verspreche ich dir: Du stirbst in Schönheit! Das ist einer der größten Fehler, den Frauen machen. Natürlich betrifft das auch Männer, aber ich gehe jetzt hier darauf ein, was für Frauen die Herausforderung ist.
Das heißt, wenn du für dich ein Ziel hast, das du unbedingt erreichen möchtest, aber du denkst, es ist noch nicht groß genug dann lauf trotzdem los. Geh zunächst einfach in Richtung deines Ziels. Dann kannst du auf dem Weg ein größeres Bild oder Ziel kreieren – oder auch erst dann, wenn du an deinem ersten Ziel angekommen bist. Das ist völlig egal. Das Wichtige ist nur, dass du dich überhaupt in Richtung Ziel in Bewegung setzt. Und wenn du feststellst, du möchtest etwas verbessern, dann verbessere es auf dem Weg. Denn darum geht es: Zuerst loslaufen und dann optimieren. 

2. Stolperstein: Wer ist deine Zielgruppe und wer nicht?!

Der zweite Stolperstein ist das Thema Zielgruppe. Zum einen ist es wichtig, eine Klarheit darüber zu bekommen, mit wem du zusammenarbeiten möchtest. Allerdings suchen wir uns ganz oft die Zielgruppe danach aus, an welchem Punkt wir selbst gerade stehen. Wir können uns häufig gar nicht vorstellen, dass wir vielleicht eine Zielgruppen haben, die schon viel weiter ist als wir. Und wir können sie dennoch unterstützen mit unseren Produkten, mit unserer Dienstleistung, mit dem, was wir geben möchten. 
Zum anderen sind sich viele gar nicht darüber im Klaren, wen sie nicht als Kunden haben möchten. Dies ist aber elementar wichtig: Du solltest sofort erkennen, wenn jemand auf dich zu kommt, für den du kategorisiert hast, das ist ein Kunde, mit dem ich nicht zusammenarbeiten möchte. Denn das sind die Kunden, die dir Kraft und Energie rauben. 

3. Stolperstein: Die wahre Kunst besteht darin, sich ganz klar über die eigene Positionierung zu sein 

Die Positionierung ist auch ein Stolperstein. Es ist meiner Meinung nach zwar wichtig, dass du für dich eine Ausrichtung hast, dass du weißt, wo du hin möchtest. Aber Positionierung an sich ist nicht alles. Das heißt, du kannst noch so gut positioniert sein, im Endeffekt kann es sein, dass du damit vielleicht in eine falsche Richtung läufst. 
Bei der Positionierung ist es außerdem wirklich wichtig, dass du in deiner Ausrichtung standhaft bleibst. Das ist etwas, was ich in vielen Gesprächen festgestellt habe. Wenn deine Positionierung nicht klar ist, dann übernimmst du nicht nur Anfragen in deinem Bereich, sondern auch Anfragen, die nichts mit deiner Positionierung zu tun haben, nur weil du das Gefühl hast, dich da auch auszukennen und gut noch etwas Geld zu verdienen. 

Hast du einen großen Bauchladen oder ein erfolgreiches Geschäft?

Aber wenn du auch solche Anfragen übernimmst, erscheint es nach außen hin so, als hättest du einen großen Bauchladen mit allen möglichen Angeboten. Nur weiß dann keiner mehr, was du eigentlich hauptsächlich tust, weil du viel zu viele unterschiedliche Dinge getan hast. 
Die wahre Kunst, die wahre Größe besteht darin, sich ganz klar über die eigene Positionierung zu sein und dann dementsprechend auch zu handeln, auch wenn das heißen kann vielleicht eine Anfrage abzulehnen. Das fällt uns nicht leicht, denn wir haben Angst, dass uns dadurch Geld entgeht. Aber das eigentliche Geld entgeht uns dann, wenn wir immer wieder Dinge annehmen, die eigentlich nichts mit unserer Positionierung zu tun haben. 

Vielseitig ist nicht gleich nicht positioniert!

Und da gebe ich noch einen Tipp. Ich bin ja auch eine, die Erwachsenen-ADHS hat, das heißt, ich habe keine Lust, mich lange mit einem Projekt aufzuhalten. Ich brauche immer Abwechslung. Deshalb habe ich mir die Marke Feminess geschaffen und kann jetzt unter der Marke viele Dinge tun, die damit zu tun haben, Frauen noch erfolgreicher und erfüllter zu machen. Dadurch, dass ich Feminess damit als Marke klar positioniere, ist meine Ausrichtung nicht verwässert, obwohl ich darunter unterschiedlichste Dinge anbiete. Ich hatte zum Beispiel Lust, eine Talkshow zu moderieren, also habe ich den Feminess-Talk mit hinein genommen. Dann habe ich gedacht, so ein eigenes Magazin wäre auch schön, da habe ich das Feminess-Magazin entwickelt. Und auch von den Seminar- und Coaching-Themen her, die ich anbiete, kann ich ganz viele verschiedene unter die Marke Feminess packen. 
Natürlich ist es schwierig, wenn du klar auf Verkaufstrainings spezialisiert bist, und dann – übertrieben gesprochen – Kochkurse anbieten möchtest. Das passt einfach nicht. Allerdings stelle ich derartiges häufig draußen fest: Dass jemand gut kochen kann und sich sagt: „Ich biete jetzt einfach mal einen Kochkurs an, Hauptsache ich nehme das Geld mit.“ Aber das wird dich  langfristig nicht an die Spitze bringt. Eine klare Ausrichtung, eine klare Positionierung ist das, was dich voranbringen wird.

4. Stolperstein: Pricing – Wenn du deinen Preis an deinen Kunden anpassen musst, hast du ein Problem…

Der nächste Step, über den viele fallen, ist das Thema Pricing: Wie deklariere ich meinen Preis? Da erlebe ich ganz viele Missverständnisse. Das erste, was enorm wichtig ist: Du musst eine Einnahmen- und Ausgabenkontrolle haben. Du musst wissen, was du einnimmst, und du musst wissen, was du ausgibst. 
Gerade in der Aus-und Weiterbildungsbranche habe ich das Gefühl, dass oft über den Daumen kalkuliert wird, nach dem Motto: „Die Hotel- und Verpflegungskosten sind so hoch, da nehme ich mal so viel für mein Seminar.“ Aber damit hast du noch lange nicht alle Kosten, die für dich anfallen, berücksichtigt. Denn du hast ja auch laufende Ausgaben, sogenannte Betriebskosten: Du hast ja zum Beispiel auch ein Auto, vielleicht Personal, deine eigenen Übernachtungen, die Anreise. Das sind ja alles Faktoren, die noch nicht in der Kalkulation enthalten sind. Viele bedenken auch nicht, dass – je nach Steuersatz und Höhe der Einnahmen und Ausgaben – auch das Finanzamt noch kommt und vielleicht 30 Prozent der Einnahmen für sich beansprucht. Und dann stehst du am Ende da und denkst: „Oh, Mist! Jetzt war ich das ganze Wochenende unterwegs, habe das ganze Wochenende gearbeitet – und unterm Strich bleibt zu wenig übrig.“ 

Die richtige, ehrliche Kalkulation ist entscheidend

Das wichtigste beim Preis ist, dass du vollständig kalkulierst, also nicht nur die Fixkosten, die man sowieso sieht, sondern auch die variablen Kosten berücksichtigst, und dass du immer im Blick hast, was das Finanzamt später noch von dir verlangen wird. 
Beim Thema Pricing stelle ich auch immer wieder fest, dass es da Herausforderungen gibt, die mit den Themen Selbstwert und Selbstbewusstsein zusammenhängen: Wenn du kein Produkt anbietest, das einen festen Preis hat, sondern wenn du eine Dienstleistung anbietest, dann gibt es nur eine Person, die den Preis bestimmt, und das bist du. 
Ich habe kürzlich von Anreas Baulig, der auch im Coaching-Bereich tätig ist, etwas gehört, was in mir rumort. Er hat nämlich gesagt: Wenn du deinen Preis an deinen Kunden anpassen musst, hast du ein Problem, denn es heißt, dass du viel zu wenig Kunden für dein Produkt hast. Hättest du genug Interessenten für dein Produkt, könntest du den Preis nehmen, den du wirklich haben möchtest, und nicht den Preis, von dem du denkst, der wird von den Kunden gekauft. 
Das heißt: Wenn du glaubst, du bist zu günstig, baue deine Reichweite aus, damit du genug Interessenten hast. Und dann kannst du den Preis nehmen, den du wirklich möchtest.
Es ist natürlich völlig legitim, dass dein Preis mit deinem Selbstbewusstsein steigt. Wenn du mitbekommst, dass jemand 10.000 Euro für ein Tagescoaching nimmt, dann musst du jetzt nicht denken: „Da muss ich auch hin.“ Vielleicht hat der schon seit 20 Jahren in seinem Bereich Erfahrung gesammelt und du erst seit zwei Jahren. Aber du kannst den Preis dann sukzessive auch mit deinem wachsenden Selbstbewusstsein, mit deiner Erfahrung aufbauen. Verkaufe dich nur nicht unter Preis. Wenn du meinst, du müsstest das tun, dann stecke mehr Zeit und mehr Energie da hinein, neue Interessenten zu bekommen, damit du durch den größeren Interessentenkreis mehr Kunden zu dem Preis gewinnen kannst, den du wirklich möchtest.

 5. Stolperstein: Mit Struktur an die Spitze

Der nächste Stolperstein ist der Projektplan. Bei mir war es so, dass ich viel zu spät verstanden habe, dass ich so einen Projektplan brauche. Ehrlich gesagt habe ich das erst vor zwei Jahren wirklich mitbekommen, ebenfalls durch einen Coach, den ich mir genommen habe, einen richtig guten Unternehmer. Der sagte zu mir: „Schick mir doch bitte deinen Projektplan.“ 
Zunächst hatte ich keine Ahnung, wovon er sprach, bis er mir dann eine Vorlage in Excel schickte. Erst da wurde es mir richtig klar: Durch so einen Projektplan kannst du dich wirklich effektiv strukturieren. Du kannst dir deine Projekte als Ziele setzen, du kannst hineinschreiben, wer wofür zuständig ist, und dann kannst du die anfallenden Aufgaben verteilen, sodass jeder seine Aufgaben, seine Ziele und seinen Arbeitsumfang definiert hat. Da müssen nicht Big-Picture-Ziele hinein, wie bereits vorher erwähnt, es reichen kleine Ziele, aber so, dass du sie vernünftig mit Etappen geplant hast. Damit kannst du die Fortschritte deines Unternehmens überprüfen und dich wirklich auf den Weg an die Spitze machen. Schau also, dass du für dich einen vernünftigen Projektplan anlegst.
Das war es für heute. Mit Teil 1 kennst du nun die ersten 5 Stolpersteine und meine Strategien, diese am besten zu umgehen.
Preview: Nächste Woche gibt es hier auf dem Blog Teil 2, um die Strategie zu deinem Erfolg zu vervollständigen!
Alles Liebe
Deine Marina

PS: Ich freue mich, wenn du deine Gedanken und möglicherweise auch eigene Stolpersteine hier mit mir teilst, nutze dazu gerne die Kommentarfunktion. Und wenn du andere Power-Frauen auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützen möchtest, teile gerne diesen Beitrag.

2 Antworten zu “#005 Mit Stolpersteinen an die Spitze! Teil1”

  1. Carla Gerling sagt:

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